Im Laufgebiet, eingebettet in der Region Malcantone, findet man alle Landschaft-Eigenschaften dieser Voralpengegend: Wälder, Hügeln, Wiesen, enge Dörfer um die Kirchen, Flüsse in zum Teil tiefen Täler.
Die Vegetation besteht aus Laubbäumen: Kastanien, Eschen, Eichen, Birken wachsen neben Robinien und Haselnüssen.
Die Flüsse, die diese spezielle Gegend durchqueren sind in schmale Tälern eingegraben, und von steilen Hängen eingerahmt, die mit Eschen, Erlen und Weiden überwachsen sind.
Vier imposante Hügel stehen quasi als Hüter der malerischen Dörfer, Wiesen, Reb- und Obstgarten in der Mitte des Laufgebietes. Um diese Hügel herum wird man alle Reliefeigenschaften finden, die in auf OL-Karten vorkommen. Löcher, Mulden, Nasen, Böschungen, sind auf den Flanken und auf den flachen Höhen dieser Hügel die Anhaltspunkte neben denen die Posten stehen werden. Pfade und Wege sind hier keine Seltenheiten, ebenso wie Konstruktionen verschiedener Art, die dem OL-Läufer helfen werden, den richtigen Standpunkt auf der Karten zu bestimmen.
Diese Wälder, die den 2-Tage OL zu Gast haben, sind insgesamt gut belaufbar, vor allem im Frühling. Benötigt wird eine gute Kondition, die das Hanglaufen nun mal verlangen, und die stetige Konzentration auf die Karte, um die richtige Höhe und die korrekte Richtung zu halten.
Ein Teil dieser kartierten Wälder wurde 2005 für einen Testlauf der schweizerischen Nationalmannschaft gebraucht, im Hinblick auf die Weltmeisterschaften in Japan, wo ähnliche morphologische Eigenschaften anzutreffen waren. Dass dies ein guter Test für die Schweizer Mannschaft war, bewiesen die 8 an der WM in Japan gewonnen Medaillen.